Seit 25 Jahren am Markt erfolgreich

Das DIE6-Erfolgskonzept stellt den Kunden in den Mittelpunkt des Handelns

Das Geheimnis des Erfolges liegt in der Beständigkeit des Ziels.“ Das wusste schon Benjamin Disraeli, britischer Staatsmann in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Beständigkeit ist eines der grundlegenden Erfolgsgeheimnisse des Werbemittelverbunds DIE6, der 2015 sein 25-jähriges Jubiläum begeht. Ein Vierteljahrhundert Erfolg am Markt, das erfordert allerdings ein wenig mehr, als nur Beständigkeit. Der unbedingte Wille zum Erfolg ist dabei ebenso unverzichtbar, wie Weitsicht, Kreativität und eine fundierte Kenntnis über die Mechanismen der Märke. Und eine feste Vorstellung von den Zielen, die man sich selber setzt.

Eigenschaften, wie sie eine Generation von Aufsichtsratsvorsitzenden, Geschäftsführern und Unternehmern beim Werbemittelverbund DIE6 eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. „Dazu fallen mir gleich eine Reihe von Zitaten ein, mit denen sich der Erfolg im Nachhinein trefflich beschreiben ließe“, so DIE6-Aufsichtsratvorsitzender Heinrich Grübener, der an die Risiko-Bereitschaft der sechs Gründungsmitglieder erinnert. „Sie sind zur damaligen Zeit ein Wagnis eingegangen, das den Erfolg nicht zwangsläufig mit eingeschlossen hat. Der wurde erst durch harte Arbeit vieler Mitwirkender erreicht. Wir wissen auch, dass wir uns auf dem Erreichten nicht ausruhen dürfen. Erfolg ist durchaus auch ein flüchtiger Verbündeter“.

Am 05.06.1990 gründeten sechs Unternehmer aus dem Werbemittelbereich DIE6. Vorher als Markenvertretungen von großen deutschen Zulieferern mit einem Gebietsschutz ausgestattet, mussten sie sich einem Wandel des Werbemittelmarktes stellen. Denn Ende der 80er Jahre war das Geschäftsmodell der Markenvertretungen ein auslaufendes.

Der Zusammenschluss war ursprünglich als reine Kataloggemeinschaft geplant, um die Kostenstruktur für alle Beteiligten deutlich zu verschlanken. Gleichzeitig sollte sich der Markenauftritt der jeweiligen Mitglieder verändern, denn ein vergleichbares Medium gab es zum damaligen Zeitpunkt im Werbemittelsektor nicht. Der gemeinsame Werbemittelkatalog glich in den Anfängen allerdings eher einem Versandkatalog, dies sollte sich im Laufe der Zeit deutlich ändern. Bereits Ende des Gründungsjahrs 1990 griffen vier weitere Unternehmen diese für die Branche neue Idee auf und baten um Mitgliedschaft. Damit begann die dynamische Entwicklung, die bis heute anhält.

1996 wurde aus der „Kataloggemeinschaft“ mit der DIE6 Promotion Service GmbH ein Unternehmen mit eigenständiger Gesellschaftsform. Schnell erkannten alle Mitgliedsunternehmen, dass eine gemeinsame Servicegesellschaft nicht nur ihre eigene Marktposition verbesserte, sondern sich vielmehr zusätzliche, wegweisende Synergieeffekte ergaben.

Die Bündelung gemeinsamer Interessen eröffnete wirtschaftlich Möglichkeiten, wie sie von den Einzelunternehmen nicht, oder nur mit unverhältnismäßig großem finanziellem Aufwand zu stemmen gewesen wären. Im Laufe der Zeit erkannten auch andere Unternehmen, dass sich mit einem derartigen Zusammenschluss und der Zusammenführung identischer Interessen ein deutlich größerer Wettbewerbsvorteil ergibt, der sich letztendlich auch in einem positiveren Ergebnis der Einzelunternehmen niederschlägt. Die Zahl der Mitglieder wuchs und der Werbemittelverbund DIE6 entwickelte sich über die uneingeschränkte Interessengemeinschaft hinaus zu einer starken Kraft im deutschen Werbemittelmarkt.

„Wir vergessen heute nicht, dass gerade die Weichenstellung Ende der 1990er Jahre die Basis für das gegenwärtige Standing unserer Mitgliedsunternehmen im Markt gebildet hat.“ Holger Kapanski, seit 2007 Geschäftsführer, würdigt die Weitsichtigkeit von Aufsichtsrat und Geschäftsführung vor der Jahrtausendwende. Diese führte bereits im Jahr 2000 zu einem ersten gemeinsamen Internetauftritt. Einem Verkaufskanal, dem damals nicht wenige eine kurze Verfallszeit einräumten.

Seit Kapanski Eintreten als Geschäftsführer hat sich die Dynamik in der DIE6 Promotion Service GmbH deutlich erhöht. Seine Credo: „Wir verfolgen eine Philosophie der kontinuierlich positiven Entwicklung. Das verlangt von den Mitgliedsunternehmen die Bereitschaft zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit. Alle Mitgliedshäuser denken und handeln als Full-Serviceunternehmen. Sie benötigen permanent aktuellen Input über wesentliche Markttrends und Einkaufstendenzen, Bezugsquellen oder neue Techniken. Wir in der Zentrale schaffen die Voraussetzungen für einen kontinuierlichen Informationsfluss zwischen den Mitgliedern.“

Nicht nur durch regelmäßigen Veranstaltungen, sondern besonders durch die Optimierung der Informationsflüsse, etwa durch das hauseigene Intranet. Hier werden ständig Aktualisierungen hinterlegt, ob sie Einkaufskonditionen, Produktänderungen oder neue Bezugsquellen betreffen. Dies wird nicht zuletzt durch die enge Zusammenarbeit zwischen Lieferantenpartnern und den Mitarbeitern in Hagen gewährleistet. Die Mitarbeiter sind ständig verfügbare Ansprechpartner für die Mitglieder. Die Zentrale agiert als Service GmbH zwar eigenständig, ist dabei aber immer auf die Belange des Verbunds und seiner Mitgliedsunternehmen fokussiert.

Vielfach spielt sich die Arbeit der Hagener Zentrale im Hintergrund ab. Allerdings gewinnt der gesamte Marketingbereich, also beispielsweise die Internet-Shopsysteme oder die Konzeption und Umsetzung gemeinsamer Werbemittelkataloge, zunehmend an Bedeutung. „Es lässt sich etwas umständlich mit zentralisierter Individualisierung umschreiben, wenn wir die Bereiche Katalog und Internetpräsenz als Beispiele heranziehen“, erläutert Kapanski. „In beiden Bereichen versuchen wir Alleinstellungsmerkmale zu schaffen, durch die sich unsere Mitglieder in ihrer Marktpräsenz vom Wettbewerb abheben. Wir denken, dass uns das bisher sehr gut gelungen ist. Zumindest leiten wir das aus der positiven Marktresonanz einerseits und der Zufriedenheit unserer Mitglieder auf der anderen Seite ab.“

Daneben versucht man auch, das Werbemittel als unverzichtbaren Bestandteil moderner Marketingkonzepte stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken. Da sucht man durchaus auch den direkten Weg zu den zukünftigen Marketingexperten – in Ausbildung. „Wir haben einen ersten Versuch mit der Fachhochschule Dortmund gestartet, um den Studierenden dort den Werbeartikel näher zu bringen. Das Interesse war überaus erfreulich, jedoch findet man unsere Branche bei den theoretischen Lehrinhalten deutlich unterrepräsentiert. Besser gesagt, man findet sie gar nicht. Es gibt also immer etwas zu tun, um unseren Verbund und die Werbemittelbranche ganz allgemein weiter nach vorn zu bringen. Langweilig wird das nie“, lächelt Kapanski.

DIE6 dagegen scheint auf einem guten Weg zu sein. Bundesweit erreicht man mit 15 Mitgliedern eine hohe Abdeckung des Marktes. Dazu kommt ein Partnerunternehmen in Wien, das den österreichischen Markt bedient. „Wir haben eine zufriedenstellende Verbreitung und eine überaus stabile Marktposition mit unseren Mitgliedsunternehmen in Deutschland erreicht“, so Grübener mit seinem Fazit zum 25-jährigen Bestehen. „Selbstverständlich eröffnet unsere Struktur immer ein weiteres, kontrolliertes Wachstum. Dann müssten die potentiellen Bewerber allerdings wie wir den Fullservice-Gedanken leben und ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft mitbringen. Denn letztlich funktioniert ein Verbund nur, wenn alle der gleichen Zielsetzung folgen.“

Gemeinsamkeit macht stark. Dieser Philosophie folgen die Mitgliedsunternehmen bei DIE6 seit 1990. Auf die sechs Gründungsmitglieder ist auch das Logo zurückzuführen, das den Würfel mit seinen sechs Augen als Symbol abbildet.

   

DIE6-Aufsichtsratsvorsitzender Heinrich Grübener zeigt sich mit dem Erreichten im 25. Jahr des Bestehens durchaus zufrieden. „Auch wenn immer noch etwas Luft nach oben ist“, wie er betont. „Aber das liegt schlicht und ergreifend in der Natur der Sache.“

Seit 2007 zeichnet Holger Kapanski als Geschäftsführer in der Hagener Zentrale verantwortlich. Er hat für mehr Dynamik bei den Unternehmens übergreifen Marketingaktivitäten gesorgt, was sich in der positiven Außendarstellung des Werbemittelverbunds widerspiegelt.